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11.9.15

Gesellschaft des langen Lebens

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, heutezutage gibt es eine breite Debatte über die Lebensqualität der alten Leute in unserer Gesellschaft. Ich möchte mich aber genauer mit dem Problem der Altersheime beschäftigen. Man spricht viel darüber, weil es uns alle betrifft.

Wir leben heute in einer Gesellschaft des langen Lebens. Fest steht, dass in den vergangenen Jahrzehnten die Lebenserwartung stark angestiegen ist. Das fordert von uns eine neue Haltung, die ein gutes Verhältnis zwischen alten Leuten und Familiemitgliedern schafft.

Ein Altersheim ist ein Zuhause für diejenigen Menschen, die nicht mehr allein wohnen wollen oder nicht mehr für sich selbst sorgen können. In solchen Situationen könnte es gefährlich sein, ganz allein zu leben. In einem qualifizierten Pflegeheim könnte der Bewohner sofortige medizinische Versorgung durch die Pfleger bekommen. Ausserdem kann, wer an einem solchen Ort wohnt, einen neuen Freundeskreis aufbauen.

Manchmal sieht es aber anders aus. Viele ältere Menschen treten ohne ihre Zustimmung ins Altersheim ein. Nicht jeder Mensch will in einer neuen Umgebung wohnen. Sie vermissen ihr Zuhause, wo sie ihr ganzes Leben verbracht haben und sie haben besonders Angst, dass ihre Familie sie vergisst. Wir sollten vielleicht auch mal überlegen, wem die Entscheidung zusteht, selbst wenn man sie nicht so einfach trifft.

In Brasilien leben die älteren Leute lieber bei ihrer Familie. Die Altersheime haben keine lange Tradtion. Die Lebenserwartung ist im Vergleich zu Europa nicht so hoch, somit kann die Familie ihr altes Mitglied zu Hause pflegen. Einerseits kann man dieser Situation etwas Gesundes entnehmen, andererseits gibt es kaum Möglichkeiten, um diesen gebrächlichen Leuten ihren Lebensabend zu versüssen. Die meisten in einem Pflegeheim hingegen werden die Fähigkeiten gefördet, was der Besserung und dem wohlstand hilft. Deshalb empfehlen Ärtz und Psychologen solche Orte.

Wichtiger ist zu wissen, dass man die Entscheidung durch viele Dialoge zwischen den Familien und den alten Menschen treffen muss. Immerhin sollte ihre Meinung Vortritt haben, es sei denn, dass sie nicht mehr fähig sind zu entscheiden.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit
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